Teilprojekt Z1 Ernährung und Familie

Erweiterung der Internetstudie zur Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Ernährungsweise und die Rolle der Familie in Anlehnung an das Teilprojekt 2

Dr. Manuela Bergmann, Projektsprecherin, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), Nuthetal; Prof. Dr. Matthias Schulze, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), Nuthetal

Voraussetzung für eine umfangreiche Untersuchung der Einflussfaktoren auf die Nahrungsauswahl ist eine ausreichend große interdisziplinäre Datenbasis, erhoben über einen längeren Zeitraum. Das Teilprojekt Z1 zielt deshalb darauf ab, die Familienkohorte der ersten Förderphase um 550 Familien zu erweitern, so dass im Ergebnis des Gesamtprojektes multidisziplinäre Daten von 1.000 Familien mit mindesten drei Personen (insgesamt 3.000 Teilnehmer) im Alter zwischen 50 und 70 Jahren analysiert werden können. Dazu beantworten alle Teilnehmer umfassende Online-Fragebogen zur Ernährung, körperlichen Aktivität, zu den Lebensumständen, Gewohnheiten und familiären Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten. Die Studie geht in der zweiten Förderphase mit den ersten 1.000 Teilnehmern in die Auswertungen. Achtzig an der Internetbefragung teilnehmende Familien mit drei bis vier Mitgliedern (250 Personen) werden für zusätzliche Tests und Messungen sowie die Sammlung biologischer Proben (z.B. Blut) in das Untersuchungszentrum eingeladen.

Diese empirischen Daten aus Befragung und Untersuchung bilden die Grundlage des Teilprojektes 2, das die Erforschung der epidemiologischen, soziologischen und psychologischen Einflussfaktoren bei der Nahrungsauswahl mit Fokus auf interindividuelle und intraindividuelle Mechanismen zum Inhalt hat. Zudem werden im Teilprojekt Z1 weiterführende internetbasierte Anwendungen wie zum Beispiel Online-Fragebogen, Tests und Arbeitsabläufe etabliert, welche auch für zukünftige Fragestellungen im und nach dem NutriAct-Projekt genutzt werden können.